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Pressemitteilungen von 2004 |
Junge Union fordert Abschaffung des Verbandsklagerechts
Die Junge Union Nordhessen (JU) hat sich auf einer Klausurtagung
zum Thema Verkehr und Umwelt für die Abschaffung des Verbandsklagrechts
für Naturschutzverbände eingesetzt.
Dieses im Bundesnaturschutzgesetz seinen Ursprung findende Recht
gibt Naturschutzverbänden die Möglichkeit, überörtliche
Vorhaben (z.B. Autobahnen), die mit Eingriffen in Natur und Landschaft
verbunden sind, im Klagewege vor Gericht anzugreifen.
Ursprünglich sei dieses Recht dazu geschaffen worden, überprüfen
zu lassen, dass bestimmte Naturschutzbelange bei Planungsvorhaben
ausreichend berücksichtigt wurden.
In Wirklichkeit aber sei dieses Recht von den Naturschutzverbänden
umfunktioniert worden zu einem vollumfänglichen Blockadeinstrument,
um bestimmte Vorhaben bewusst und gewollt zu verhindern, so der
Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann.
Den Naturschutzverbänden komme es gar nicht mehr auf die Geltendmachung
von Umweltschutzbelangen an, sondern es gehe nur noch um eine Verhinderung
der Projekte um jeden Preis, was am Beispiel A 44 deutlich werde.
Dabei würden dann alle Mittel in Bewegung gesetzt, insbesondere
ein Heer von Juristen bemüht, um noch so kleine Einwendungen
gegen einen Autobahnbau zu finden.
Leidtragende dieser selbstsüchtigen und niemanden nutzenden
Maßnahmen seien die Menschen. Denn durch die Verhinderung
bzw. damit verbundene starke Verzögerung der Umsetzung dieser
überregionalen Vorhaben werde die wirtschaftliche Entwicklung
Nordhessens auf lange Zeit erheblich geschädigt, so Weidemann.
Aufgrund von Gutachten sei bewiesen, dass sich Wirtschaftsbetriebe
nur dort ansiedeln, wo eine ausreichende Infrastruktur zum Transport
der Waren vorhanden sei. Bestes Beispiel dafür sei Bad Hersfeld
bzw. Kirchheim, wo sich wegen der dortigen Autobahnen A4, A5 und
A7 zahlreiche größere Betriebe niedergelassen hätten.
Der Nordhessische Raum aber sei unzureichend verkehrstechnisch erschlossen,
was – an vorderster Stelle – den Naturschutzverbänden
zuzuschreiben sei. Die dann dadurch bedingte mangelnde Wirtschaftsansiedelung
führe zu einer gesteigerten Arbeitslosigkeit in Nordhessen.
Daraus könne man dann den Schluss ziehen, dass Naturschutzverbände
den Menschen in Nordhessen nichts nützen, sondern nur schaden.
Dringend notwendige Folge daraus sei, diesen Organisationen dieses
Verbandsklagrecht zu entziehen, so Weidemann. |
Junge Union Nordhessen fordert eine bessere
finanzielle und technische Ausstattung der Bundeswehr und den Erhalt
der nordhessischen Standorte
Kassel / Hessisch Lichtenau. Der Bezirksverband der Jungen Union
(JU) in Nordhessen fordert eine bessere finanzielle und technische
Ausstattung der Bundeswehr und den Erhalt der nordhessischen Standorte,
so der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann.
Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Bundeswehr“
in Hessisch-Lichtenau standen die beiden nordhessischen Bundestagsabgeordneten
Bernd Siebert (CDU) und Gerd Höfer (SPD), beide Mitglied des
Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, sowie Wolfgang
Heidrich vom Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) und Oberstleutnant
Michael Ruess vom Streitkräfteamt in Bonn zur Verfügung.
Aufgrund der Leistungsfähigkeit sei der Bundeswehr derzeit
kein weiterer Einsatz zuzumuten, da bedingt durch die bisherigen
Einsätze und auch durch die zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen
die materiellen und personellen Grenzen der Belastbarkeit erreicht
seien, so die beiden Abgeordneten übereinstimmend.
Dies zeige sich beispielsweise an der ständigen Auf- und Umrüstung
des Transporthubschraubers CH-53, der für den Afghanistaneinsatz
zwar von größter Wichtigkeit aber bis vor kurzem kaum
einsatztauglich für das Gebiet gewesen sei. „Mängel
dieser Art zeigen sich immer öfter in allen Bereichen der Bundeswehr“,
so Siebert. Dort herrsche dringend Aufholbedarf.
Weitestgehende Einigkeit auf dem Podium bestand auch darüber,
an der Allgemeinen Wehrpflicht festzuhalten. „Es gibt derzeit
überhaupt keine Alternative zur Wehrpflicht“, so Heidrich.
Eine Allgemeine Dienstpflicht sei zwar eine spannende und interessante
Variante, wäre derzeit aber nicht durchsetzbar.
Bezüglich der Kasernenschließungen sei Nordhessen schon
allein aufgrund der großen Kasernendichte gefährdet,
Garantien könnten keine abgegeben werden, so Gerd Höfer.
Die JU fordert daher die Bundesregierung auf, möglichst viele
Standorte in Nordhessen zu erhalten. Dies sei gerade auch deshalb
dringend notwendig, da durch die Schließung die Soldaten als
Produktnachfrager wegfallen würden, und damit die nordhessische
Wirtschaft großen Schaden nehme, so Weidemann. |
JU kritisiert Weichenstellungen im Kasseler
Rathaus
Die Junge Union Nordhessen (JU) zeigt sich verwundert über
die jüngsten Entscheidungen in der Kasseler Kommunalpolitik.
Das Festhalten an der paritätischen Mitbestimmung müsse
überdacht werden. "Diese noch bestehende, und in der jüngsten
Vergangenheit erheblich in die Kritik geratene gesetzliche Regelung
ist mitverantwortlich für mangelnde Flexibilität staatlicher
Unternehmen und ist für die heutigen Wirtschaftsstrukturen
nicht mehr effektiv genug“, so der Bezirksvorsitzende Ulrich
Weidemann.
Die Positionen von Oberbürgermeister Lewandowski und dem Chef
der Städtischen Werke, Helbig, sogar die freiwillige Parität
bei Städtischen Betrieben aufrecht zu erhalten, sind abzu-
lehnen, da sie völlig in die falsche Richtung gehen. Der Einfluss
der Arbeitnehmerseite - und damit automatisch auch der Gewerkschaften
- in den Unternehmen ginge mittlerweile schon soweit, dass die lokalen
Entscheidungsträger sich nicht einmal mehr trauen, über
unliebsame Entscheidungen nachzudenken. „In wirtschaftlich
schlechten Zeiten darf in der Diskussion nichts tabu sein“,
fordert Weidemann zum Umdenken auf.
Die Personalsituation im Klinikum Kassel habe z.B. verdeutlicht,
wozu der Einfluss der Gewerkschaften führen kann. Erst würde
eine Gewerkschaftssekretärin mit Führungsaufgaben betraut
und kassiere ein vollkommen überzogenes Gehalt und im Anschluss
werde die Neubesetzung der Holding-Spitze blockiert mit dem Argument,
der Kandidat habe zu hohe Gehaltsforderungen. Ein ähnlicher
Fall sei die verspätete Besetzung des KVG-Chefpostens mit Herrn
Meyfahrt. Wenn man sich einmal die Situation in den Aufsichtsräten
anschaue, werde auch deutlich, wie diese Machtverschiebung zu Stande
kommt. „Auf Seiten der Arbeitnehmer sitzen seit Jahrzehnten
verdiente Gewerkschaftsmitglieder der Sozialdemokraten, die wiederholt
bewiesen haben, dass sie nicht im geringsten Interessen zum Wohle
eines Unternehmens vertreten können bzw. wollen“, sieht
Weidemann die Situation nüchtern.
Von Seiten der Politik könne dem Problem nicht mit einem Schmusekurs
à la Lewandowski oder Helbig begegnet werden. Die Junge Union
fordert daher die CDU-Fraktion im Rathaus und ihren Vorsitzenden
Christoph René Holler auf, endlich etwas gegen diese Mentalität
des Nachgebens zu tun. Die politische Priorität müsse
wieder auf der klaren Durchsetzung von Arbeitgeberinteressen liegen,
um die wirtschaftliche Gesundung der städtischen Betriebe voran
zu treiben, womit auch der städtische Haushalt entlastet würde.
Holler müsse hierzu Farbe bekennen. Dies könne aus Sicht
der JU nur bedeuten, die freiwillige Parität weitestgehend
abzuschaffen.
Geschenke wurden in der Vergangenheit oft genug verteilt, damit
muss jetzt endlich Schluss sein“, so Weidemann weiter. Auch
das stillschweigende Dulden von unnötigen Mitarbeiterprämien
im Zuge der Hartz IV – Anträge zeige den lethargischen
Zustand der städtischen Gremien. „Es geht hier um Weichenstellungen
mit Signalwirkung, die fetten Jahre sind vorbei. Das muss auch im
Kasseler Rathaus begriffen werden“, so Weidemann abschließend.“ |
Junge Union Nordhessen fordert eine bessere
finanzielle und technische Ausstattung der Bundeswehr und den Erhalt
der nordhessischen Standorte
Kassel / Hessisch Lichtenau. Der Bezirksverband der Jungen Union
(JU) in Nordhessen fordert eine bessere finanzielle und technische
Ausstattung der Bundeswehr und den Erhalt der nordhessischen Standorte,
so der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann.
Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Bundeswehr“
in Hessisch-Lichtenau standen die beiden nordhessischen Bundestagsabgeordneten
Bernd Siebert (CDU) und Gerd Höfer (SPD), beide Mitglied des
Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, sowie Wolfgang
Heidrich vom Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) und Oberstleutnant
Michael Ruess vom Streitkräfteamt in Bonn zur Verfügung.
Aufgrund der Leistungsfähigkeit sei der Bundeswehr derzeit
kein weiterer Einsatz zuzumuten, da bedingt durch die bisherigen
Einsätze und auch durch die zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen
die materiellen und personellen Grenzen der Belastbarkeit erreicht
seien, so die beiden Abgeordneten übereinstimmend.
Dies zeige sich beispielsweise an der ständigen Auf- und Umrüstung
des Transporthubschraubers CH-53, der für den Afghanistaneinsatz
zwar von größter Wichtigkeit aber bis vor kurzem kaum
einsatztauglich für das Gebiet gewesen sei. „Mängel
dieser Art zeigen sich immer öfter in allen Bereichen der Bundeswehr“,
so Siebert. Dort herrsche dringend Aufholbedarf.
Weitestgehende Einigkeit auf dem Podium bestand auch darüber,
an der Allgemeinen Wehrpflicht festzuhalten. „Es gibt derzeit
überhaupt keine Alternative zur Wehrpflicht“, so Heidrich.
Eine Allgemeine Dienstpflicht sei zwar eine spannende und interessante
Variante, wäre derzeit aber nicht durchsetzbar.
Bezüglich der Kasernenschließungen sei Nordhessen schon
allein aufgrund der großen Kasernendichte gefährdet,
Garantien könnten keine abgegeben werden, so Gerd Höfer.
Die JU fordert daher die Bundesregierung auf, möglichst viele
Standorte in Nordhessen zu erhalten. Dies sei gerade auch deshalb
dringend notwendig, da durch die Schließung die Soldaten als
Produktnachfrager wegfallen würden, und damit die nordhessische
Wirtschaft großen Schaden nehme, so Weidemann. |
Junge Union fordert Abschaffung des Verbandsklagerechts
Die Junge Union Nordhessen (JU) hat sich auf einer Klausurtagung
zum Thema Verkehr und Umwelt für die Abschaffung des Verbandsklagrechts
für Naturschutzverbände eingesetzt.
Dieses im Bundesnaturschutzgesetz seinen Ursprung findende Recht
gibt Naturschutzverbänden die Möglichkeit, überörtliche
Vorhaben (z.B. Autobahnen), die mit Eingriffen in Natur und Landschaft
verbunden sind, im Klagewege vor Gericht anzugreifen.
Ursprünglich sei dieses Recht dazu geschaffen worden, überprüfen
zu lassen, dass bestimmte Naturschutzbelange bei Planungsvorhaben
ausreichend berücksichtigt wurden.
In Wirklichkeit aber sei dieses Recht von den Naturschutzverbänden
umfunktioniert worden zu einem vollumfänglichen Blockadeinstrument,
um bestimmte Vorhaben bewusst und gewollt zu verhindern, so der
Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann.
Den Naturschutzverbänden komme es gar nicht mehr auf die Geltendmachung
von Umweltschutzbelangen an, sondern es gehe nur noch um eine Verhinderung
der Projekte um jeden Preis, was am Beispiel A 44 deutlich werde.
Dabei würden dann alle Mittel in Bewegung gesetzt, insbesondere
ein Heer von Juristen bemüht, um noch so kleine Einwendungen
gegen einen Autobahnbau zu finden.
Leidtragende dieser selbstsüchtigen und niemanden nutzenden
Maßnahmen seien die Menschen. Denn durch die Verhinderung
bzw. damit verbundene starke Verzögerung der Umsetzung dieser
überregionalen Vorhaben werde die wirtschaftliche Entwicklung
Nordhessens auf lange Zeit erheblich geschädigt, so Weidemann.
Aufgrund von Gutachten sei bewiesen, dass sich Wirtschaftsbetriebe
nur dort ansiedeln, wo eine ausreichende Infrastruktur zum Transport
der Waren vorhanden sei. Bestes Beispiel dafür sei Bad Hersfeld
bzw. Kirchheim, wo sich wegen der dortigen Autobahnen A4, A5 und
A7 zahlreiche größere Betriebe niedergelassen hätten.
Der Nordhessische Raum aber sei unzureichend verkehrstechnisch erschlossen,
was – an vorderster Stelle – den Naturschutzverbänden
zuzuschreiben sei. Die dann dadurch bedingte mangelnde Wirtschaftsansiedelung
führe zu einer gesteigerten Arbeitslosigkeit in Nordhessen.
Daraus könne man dann den Schluss ziehen, dass Naturschutzverbände
den Menschen in Nordhessen nichts nützen, sondern nur schaden.
Dringend notwendige Folge daraus sei, diesen Organisationen dieses
Verbandsklagrecht zu entziehen, so Weidemann. |
Die Junge Union Nordhessen (JU) fordert die
Einführung allgemeiner Studiengebühren.
Auf einer Klausurtagung hat sich die JU dafür ausgesprochen,
jeden Studenten zur Kasse zu bitten. „Das Geld, dass dadurch
eingenommen wird, muss in die Hochschulen wieder investiert werden,
insbesondere für Lehrmaterialien und neue Technologien“,
so der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann. Deutschland
dürfe bei der Qualität des Studiums und der Universitäten
nicht den Anschluss an andere Länder verlieren, weswegen dringend
Geld für die Hochschulen bereit gestellt werden müsse.
Untrennbar damit verbunden sei aber, dass auch weiterhin ein Studium
für jeden möglich sein müsse, egal aus welchen sozialen
und finanziellen Verhältnissen er stamme. Um zu gewährleisten,
dass auch Kinder studieren können, deren Eltern weder die Studiengebühren
aufbringen können, noch den Lebensunterhalt finanzieren können,
müsse das Bafög- und Stipendienwesen ausgeweitet werden.
Dazu müssten die Anspruchsvoraussetzungen abgesenkt und die
Förderung erhöht werden, so Weidemann. Dies sei auch deswegen
notwendig, damit Studenten in Zukunft nicht mehr während des
Studiums jobben müssen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Dadurch werde die Studiendauer verkürzt, da sich alle dann
stärker auf das Studium konzentrieren könnten. Eine Verkürzung
der Studiendauer sei gerade im Vergleich mit anderen europäischen
Ländern und einem schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt geboten. |
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