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Pressemitteilungen von 2003 |
JU für BA Nordhessen
Wiesbaden/Bad Wildungen (mz): Die Junge Union Hessen wird sich
gemeinsam mit dem Bezirksverband Nordhessen für die Stärkung
der Berufsakademien in Hessen stark machen; das erklärten der
Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann und der hochschulpolitische
Sprecher der JU Hessen, Marian Zachow nach einer Besichtigung der
Berufsakademie Bad Wildungen. „Insbesondere für ländliche
Regionen sind Berufsakademien ein attraktives Angebot, das neue
Chancen für junge Menschen eröffnet“, unterstreicht
der JU-Bezirksvorsitzende.
Nachdem zu Beginn des Jahres die ersten Berufsakademien gemäß
dem neuen hessischen Berufsakademiegesetz staatlich anerkannt wurden
und ihre Arbeit erfolgreich begonnen haben, müsse die Politik
für eine weitere Stärkung der Berufsakademien sorgen,
fordert Zachow. Notwendig sei etwa, das derzeitige Berufsakademiegesetz
von überflüssigen bürokratischen Vorgaben zu befreien
und für mehr Gestaltungsfreiheit der in privater Trägerschaft
befindlichen Akademien zu sorgen. Geprüft werden müsse
auch, ob eine staatliche Unterstützung zumindest als Anschubfinanzierung
für die Gründung von Berufsakademien gewährt werden
könne.
Die beeindruckende Erfolgsbilanz der BA Bad Wildungen zeige, wie
wertvoll eine solches Bildungsangebot für eine Region ist,
so der JU-Bezirksvorsitzende Ulrich Weidemann. „Langfristiges
Ziel muß es sein, die Bildungslandschaft in Nordhessen durch
eine Ausweitung des BA-Angebotes noch attraktiver zu gestalten“,
fordert er. So hält er beispielsweise für denkbar, daß
die derzeitige BA Bad Wildungen langfristig durch Aktivitäten
an anderen Standorten zur BA Nordhessen weiterentwickelt wird. |
JU hält Einsparungen der Landesregierung
für notwendig
Die Junge Union Nordhessen (JU) hält die geplanten Einsparungen
der Hessischen Landesregierung für notwendig. Gerade vor dem
Hintergrund, die finanzielle Leistungsfähigkeit des Landes
für die Zukunft zu sichern und die verfassungsrechtlichen Vorgaben
einzuhalten, seien die Maßnahmen leider unumgänglich,
so der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann. Die
Ursache für diesen Schritt liege jedoch in Berlin. Allein die
rot-grün geführte Bundesregierung habe es aufgrund ihrer
völlig falschen Weichenstellung in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik
zu verantworten, dass die Bürger nun in Ländern und Kommunen
insgesamt aufgrund der engen Finanzlage zu den Leidtragenden werden,
so Weidemann.
Da nun alle Einschnitte in Kauf nehmen müssten, begrüßt
es die JU Nordhessen, das auch die Landtagsabgeordneten auf jegliche
Diätenerhöhungen verzichtet haben. Damit werde deutlich,
dass Politik und Bürger an einem Strang ziehen und nicht gegeneinander
arbeiten, um die Probleme zu überwinden.
Auch sei es richtig von der Landesregierung, von Langzeitstudenten
Studiengebühren und von den Studierenden insgesamt einen Verwaltungskostenbeitrag
einzufordern. Dies sorgt dafür, dass die Dauer des Studiums
- im Hinblick auf die schnelleren Abschlüsse in europäischen
Nachbarländern - weiter verkürzt wird und die Qualität
des Studiums verbessert wird, so Weidemann. Damit zusammenhängend
fordert die JU aber auch eine Ausweitung der Bafög-Förderung,
um allen Menschen eine ausreichende akademische Ausbildung zu gewährleisten.
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SPD in der Realität angekommen
Mit Staunen kommentiert die Junge Union Nordhessen den SPD-Bezirksparteitag.
Die SPD gestehe ihre Niederlage ein und versuche nun, sich erfolgversprechende
Themen der CDU auf die Fahne zu schreiben.
Verwunderlich sei es, wenn der Bezirksvorsitzende Schaub, sich plötzlich
für eine stärkere regionale Zusammenarbeit ausspricht,
nachdem er auf Kreisebene alles getan hat, diesen Gegenvorschlag
der CDU zur "kleinen Regionalreform" mit der Stadt Kassel
zu untergraben. Auch die Forderung zur Fertigstellung der A 49,
A 44 und der A 4 passe nicht zur infrastrukturfeindlichen SPD, die
diese Projekte lange verhindern wollte. Eine Kehrtwende um 180 Grad,
gegen die der JU-Bezirksvorsitzende Ulrich Weidemann aber nichts
einzuwenden hat. "Es ist schön, wenn die Genossen endlich
erkennen, welches der richtige Weg ist." Noch schöner
wäre es, wenn sie auch danach handeln würden. Dies bezweifle
die Junge Union, besonders nach den Äußerungen des JUSO-Landesvorsitzenden,
es sei falsch gewesen dem Reformprogramm "Agenda 2010"
zuzustimmen. Die JUSOs hätten somit nichts dazugelernt. Unter
diesen Voraussetzungen könne man auch getrost die Hoffnungen
des SPD-Landtagsabgeordneten Lothar Quanz begraben, der Nordhessen
für die SPD noch nicht verloren sieht. "Mit rückwärtsgewandter
Ideologie, lässt sich keine Politik mehr machen", so Weidemann.
Die SPD hat abgewirtschaftet." Ein Einschwenken auf CDU-Positionen
helfe da auch nichts mehr, Politik lasse sich nicht kopieren. |
Junge Union Nordhessen wählt neuen Vorstand
Am 22. März 2003 fand im Komfort Hotel der Stadt Baunatal
die Bezirksdelegiertenversammlung der Jungen Union Nordhessen statt.
Nach den Grußworten von Dr. Jürgen Gehb MdB, Bernd Siebert
MdB, sowie Frank Williges MdL und Christoph René Holler MdL,
in denen die Redner die gute Zusammenarbeit des Bezirksvorstandes
mit der CDU Nordhessen würdigten, wurde der alte Vorstand verabschiedet
und durch die Delegierten entlastet.
Nun standen die Neuwahlen auf dem Programm. Hier wurde Ulrich Weidemann
( Schwalm-Eder) in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt.
Als Stellvertreter wurden Christian Rösch (Kassel-Stadt) und
Oliver André (Werra-Meißner) gewählt. Michael
Schaefer (Waldeck-Frankenberg) ist schon wie in den vergangenen
zwei Jahren Geschäftsführer des Bezirksvorstandes. Zum
Kassenwart wurde Boris Ziegler (Kassel-Land) bestimmt. Den Vorstand
runden fünf Beisitzer ab: Lena Arnolt (Werra-Meißner)
, Harald Becker (Waldeck-Frankenberg), Michael Schär (Schwalm-Eder),
Stefan Schneider (Werra-Meißner) und Martin Schröder
(Kassel-Stadt).
Als Kandidaten für den Landesvorstand wurden Volker Kochensperger
(Kassel-Land) und Thomas Müller (Waldeck-Frankenberg) nominiert.
Bezirksvertreter im Landesvorstand ist weiterhin Ulrich Weidemann.
Der neue Vorstand geht nach den Wahlen gestärkt in die nächsten
zwei Jahre und möchte nahtlos an die erfolgreiche Arbeit der
vergangenen zwei Jahre anknüpfen.
Schwerpunktthemen in den nächsten zwei Jahren werden die Arbeitsmarkt,
Renten- und Gesundheitspolitik, die A4 Olpe - Kirchheim, die Mitgliederwerbung
und die anstehende Europawahl sein. |
JU Nordhessen begrüßt Entscheidung
zur A4
Die Junge Union Nordhessen ist erfreut über die Entscheidung
des hessischen Ministerpräsidenten, die A4 wieder auf die Tagesordnung
zu nehmen.
„Als politischer Vertreter der Jungen Generation zeigt sich
die Junge Union Nordhessen überaus befriedigt über die
neuste Entwicklung,“ so der Bezirksvorsitzende Ulrich Weidemann.
Ein langjähriges Thema der JU werde nun endlich aufgegriffen,
das kontinuierliche Einsetzen habe sich somit gelohnt. Es zeigt
sich wieder einmal, dass die CDU wie auch die Junge Union kompetenter
Ansprechpartner in wirtschaftlichen Fragen ist und sich der Probleme
von Unternehmen und Anwohnern annimmt.
Bereits bei mehreren Diskussionsrunden der JU mit Vertretern verschiedener
Meinungsträger aus Wirtschaft, Partei und Umweltschutz sei
man zu dem Fazit gekommen, eine A4 sei für den Wirtschaftsraum
südliches Nordhessen, wie auch für die Belastung der Bundesstraßen
von entscheidendem Vorteil. Den Großteil des Verkehrsaufkommens
in dieser Region mache der Fernverkehr aus, wie man aus verschiedenen
Gutachten entnehmen kann. Man könne das Problem daher nicht
mit Ortsumgehungen, wie von der SPD vorgeschlagen bekämpfen.
Ein direkter Autobahnanschluss verkürze nicht nur die Wegstrecke
und sorge damit für erhebliche Zeitersparnis, die den bereits
angesiedelten Unternehmen wie z.B. Viessmann zu gute kommt, auch
die Umwelt würde durch die in der Folge geringeren Emissionen
der LKW’s deutlich entlastet. Man müsse also auch in
der Umweltpolitik eine Abwägung treffen, wobei die Vorteile
eindeutig überwiegen.
Für Nordhessen bringe diese Autobahn somit fast nur Vorteile.
Roland Kochs Vision eines europäischen Logistikzentrums wird
durch die im Raum Hersfeld angesiedelten Vertriebszentren mehrerer
Unternehmen untermauert, wo dies schon Realität ist. Eine gute
Infrastruktur, wie sie nun im Entstehen ist, bildet dafür die
Grundlage und gleicht die von der SPD in Nordhessen hinterlassenen
Standortnachteile aus. Die hessische Landesregierung hat dies erkannt
und Projekte wie die A44, die A49 und den Flughafen Kassel-Calden
in Angriff genommen.
Die Junge Union dankt Roland Koch für die Weitsicht und den
Mut nun auch die A4 wieder zu berücksichtigen. Er erkenne Defizite
und lege die Prioritäten seiner Politik daher nach Nordhessen.
Die Vorteile einer absoluten Mehrheit machen sich hier bemerkbar
und setzen das Wählervertrauen in konkrete Vorhaben für
den Bürger um.
Für die Zukunft der Region und ihrer Bewohner müsse man
auch auf Bundesebene für diese Projekt eintreten, Roland Koch
sei dafür genau der Richtige. Die Änderung des Bundesverkehrwegeplans
würde unter einer CDU-geführten Regierung spätestens
2006 umgesetzt werden, so die JU. „Gegen vernünftige
Vorschläge zur Modernisierung unserer Wirtschaft wird sich
aber auch eine rot-grüne Bundesregierung nicht stellen können,
wenn sie dies nachher vor dem Wähler verantworten muss“,
so Weidemann abschließend. |
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