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Pressemitteilungen von 2001 |
Söder neuer Vorsitzender
Lars Söder ist der neue Vorsitzende der Jungen Union (JU)
Bad Sooden-Allendorf. Dies ergaben Vorstandswahlen, die im
Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Badestädter CDU-Nachwuchses
standen. Der 23jährige Zeitsoldaten Lars Söder leitet
schon seit 2 Monaten kommissarisch den Vorstand, nachdem Ralf Kiesow
aus privaten Gründen das Amt des ersten Vorsitzenden niedergelegt
hatte. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder
den ehemaligen Vorsitzenden Markus Klein. Der 26jährige kaufmännische
Angestellte kündige an, das er sich aus Altersgründen
langsam aus der CDU Jugendorganisation verabschieden wollte und
deshalb in die zweite Reihe getreten ist. Dem geschäftsführenden
Vorstand gehören des weiteren
Alexander Knoth als Geschäftsführer und Tobias Reitz als
Schatzmeister an. Den Vorstand vervollständigen Oliver André,
Sacha Rees und Tobias Bomert jeweils als Beisitzer. Neu in den Vorstand
gewählt wurde der 20jährige Uli Pistor (CSU), der an der
Fachhochschule in Bad Sooden-Allendorf sein Wirtschaftsrechtstudium
kürzlich begonnen hatte. |
Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU
Bundestagsfraktion in Kassel
Der Verteidigungspolitische Sprecher der CDU Bundestagsfraktion
war am Samstag, den 18.08.2001 auf Einladung der Jungen Union in
die Räume der ehemaligen Eugen-Richter Kaserne gekommen, um
mit einem großen Kreis interessierter Jugendlicher über
den Mazedonien-Einsatz der Bundeswehr und die allgemeine Wehrpflicht
zu diskutieren. Außer Herrn Breuer saßen noch Herr Bernd
Siebert, ebenfalls von der CDU Bundestagsfraktion und Herr Oberstleutnant
Eckhardt, Kommandeur der Bundeswehr, auf dem Podium.
In Verbindung mit dem Mazedonien Einsatz bemängelt Breuer
noch ein mal nachdrücklich die Unterfinanzierung der Bundeswehr,
deren Etat nicht gekürzt werden solle, sondern noch aufgestockt
werden müsse, so Breuer. Denn für die Gewährleistung
der Bündnistreue und die Einsätze im Kosovo und in Mazedonien
ist die Bundeswehr viel zu schlecht ausgestattet und nur noch bedingt
einsatzfähig. Die von der Bundesregierung zugesicherten einmalig
gezahlten 120 Mio. Mark plus die 15 Mio. Mark monatlich seien viel
zu wenig und daher werde der Einsatz in Mazedonien den ohnehin um
300 Mio. Mark gekürzten Bundeswehr Etat noch mehr belasten,
so Breuer.
Des weiteren sollte das Nato-Mandat für Mazedonien erweitert
werden, so dass die Soldaten nicht darauf angewiesen seinen, abgegebene
Waffen einzusammeln, sondern auch Entwaffnungen durchzuführen.
Zu einer etwaigen Aussetzung oder Aufhebung der Wehrpflicht äußerte
sich Breuer kritisch, denn zum einen wäre ein Wiedereinführung
der Wehrpflicht nach einer längeren Aussetzung sehr schwierig,
zum andern würden nicht nur der Bundeswehr die Freiwilligen
ausgehen, sondern auch in anderen Bereichen wie dem Zivildienst
oder dem Katastrophenschutz käme es zu Engpässen. |
Bericht zum Bezirkstag der Jungen Union Nordhessen
Ende März fand der Bezirkstag der JU Nordhessen in Bad Wildungen
statt. Dieses Mal standen Neuwahlen des kompletten Bezirksvorstandes
einschließlich von
Kandidaten für den Landesvorstand auf dem Programm. Der Bezirksvorsitzende
konnte zunächst als Gäste neben dem Bundestagsabgeordneten
Bernd Siebert, den
Landtagsabgeordneten Mark Weinmeister und Uwe Brückmann auch
zahlreiche Mitglieder aus dem Landesvorstand der JU Hessen begrüßen.
Den neu gewählten Vorstand könnt ihr dem abgedruckten
Vorstansspiegel entnehmen.
Die JU Nordhessen setzte sich u.a. als Ziele für das Jahr 2001
die Durchführung eines Internetseminars, eine Podiumsdiskussion
zum Thema Verteidigungspolitik
mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Paul Breuer und eine Informationsfahrt nach Frankfurt. Der Bezirksvorsitzende
Ulrich Weidemann wünscht sich im neuen Vorstand eine gute und
erfolgreiche
Zusammenarbeit und das alle Spaß an der Politik und der Mitarbeit
in der JU haben.
Kommunalwahlkampf: Das Resümee über den Ausgang der Kommunalwahl
muß für die Junge Uion in
Nordhessen druchweg als sehr positiv gezogen werden. Insgesamt konnten
die Kandidaten der JU ihre schon sehr erfolgreichen Listenplätze
bestätigen bzw.
sogar noch weiter ausbauen. Somit hat sich die Junge Union vielerorts
zu einer starken kommunalpolitischen Kraft entwickelt. Nunmehr ist
es an der Zeit, an diesen Erfolg anzuknüpfen, und das Ergebnis
in eine zukunftsorientierte und engagierte politische Arbeit umzusetzen.
Es wird im
Zusammenhang dazu auch dringend notwendig sein, viele junge Leute
für die Politik der Jungen Union zu gewinnen und in die Arbeit
einzubinden. Gemeinsam sind wir dazu in der Lage, packen wir es
an! |
JU Nordhessen begrüßt Planungen
von Bahn und Bundesländern
Die Junge Union Nordhessen (JU) begrüßt die Planungen
der Bahn AG bezüglich der Kurhessenbahn. Dabei soll das insgesamt
245 Kilometer umfassende Streckennetz der Kurhessenbahn bis zum
Jahr 2006 schrittweise saniert und ausgebaut werden. Außerdem
ist geplant, den heute gesperrten, 30 Kilometer langen Streckenabschnitt
zwischen Korbach und Frankenberg wieder zu reaktivieren. Die Bahn
und der NVV beabsichtigten zudem, den Taktverkehr zu verdichten.
Für die Fahrgäste würden so zukünftig mehr Zugverbindungen
zur Verfügung stehen.
JU-Bezirksvorsitzender Ulrich Weidemann: "Die Kurhessenbahn
wird demnach unter dem Dach der Deutschen Bahn wie ein mittelständisches
Unternehmen geführt, das flexibel auf die Anforderungen der
Region reagieren kann. Nach Auffassung der Nachwuchsorganisation
schafft man so in enger Zusammenarbeit mit dem Land, den hiesigen
Kommunen und Verkehrsverbünden die Grundlage, um den Fortbestand
von Nebenstrecken auch in Zukunft sichern zu können und den
Schienenverkehr im ländlichen Raum zu erhalten." Der Finanzbedarf
des Projektes soll durch Eigenmittel der Deutschen Bahn, durch Mittel
des Bundes, des Landes Hessen und der beteiligten Kommunen gedeckt
werden.
Weiterhin wertet die JU Nordhessen das Vorhaben der Länder
Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen, eine schnelle
und nicht an Ländergrenzen unterbrochene Schienenverkehrsanbindung
zu bauen, als sehr positiv. Dabei ist geplant, daß stündlich
von Düsseldorf nach Erfurt und von Chemnitz nach Kassel Neigetechnikzüge
verkehren. JU-Bezirksvorsitzender, Ulrich Weidemann: "Nordhessen
hat damit endlich die Chance, seine zentrale Lage mitten in Deutschland
auch tatsächlich voll zu nutzen und im Wettbewerb der Regionen
untereinander verkehrspolitisch zu punkten." Die CDU-Nachwuchsorganisation
fordert von der Bundesregierung, kurzfristig Mittel aus den UMTS-Erlösen
zur Verfügung zu stellen, um das Konzept auch finanziell auf
sichere Beine zu stellen und umsetzen zu können.
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Kreistagskandidaten der JU im Gespräch
mit dem Hessischen Inneminister
"Immer mehr Menschen haben Angst, Opfer einer Straftat zu
werden. Insbesondere Wohnungseinbrüche, Raubüberfälle
auf offener Straße und Diebstahlsdelikte rund um das Kraftfahrzeug
beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bürger
nachhaltig", so die CDU-Nach-wuchspolitiker Thomas Schmitz
und Ulrich Fröhlich im Gespräch mit dem Hessischen Innenminister
Volker Bouffier.
Beide begrüßen die Schaffung eines der modernsten Polizeigesetze
der Bundesrepublik Deutschland durch die Hessische Landesregierung.
Das Instrument der Schleierfahndung (sog. Verdachts- und anlassunabhängige
Kontrolle) zur Prävention und Bekämpfung der grenzüberschreitenden
Kriminalität, das sich in anderen Bundesländern bewährt
hat, bedeute für das Transitland Hessen neben einem Mehr an
Festnahmen und Sicherstellungen auch ein Abschreckungsmittel gegen
potentielle Straftäter.
Ein weiterer Meilenstein für die Innere Sicherheit stellt für
die Jungpolitiker das Gesetz zur Umorganisation der Polizei in Hessen
dar, wonach die Polizeiorganisation im Ergebnis 17 Behörden
weniger haben wird. Gleichfalls wird die Polizei aus der allgemeinen
Verwaltung herausgelöst, so dass Landräte und Regierungspräsidien
künftig keine polizeilichen Aufgaben mehr wahrnehmen werden.
"Es ist längst überfällig", so Ulrich Fröhlich,
"das die Hessische Polizei endlich eine Struktur bekommt, die
nicht um Jahre veraltert ist und anderen Bundesländern hinterhinkt."
Das Investitionsvolumen, das durch die Umorganisation notwendig
wird, beträgt nach Angaben des Innenministers ca. 39 Millionen
DM. Mehr als die Hälfte dieses Geldes wird für zeitgemäße
Funk- und Einsatztechnik benötigt. "Diese Kosten sind
eine Investition in die Zukunft, die den Bürgern mehr Sicherheit
und damit auch mehr Freiheit bringt", so Thomas Schmitz abschließend. |
Bahnchef Mehrdorn schädigt Nordhessen
Die Junge Union Nordhessen kritisiert die Entscheidungen und Pläne
von Bahnchef Mehdorn. Insbesondere sind hier seine Abneigung gegen
den Transrapid sowie die Neustrukturierung des deutschlandweiten
Schienenverkehrs der Jungen Union Nordhessen ein Dorn im Auge. Auch
die gebrochene Zusage bezüglich des Baus eines Güterverkehrszentrums
ist in Nordhessen noch nicht vergessen.
Nachdem die Deutsche Bahn, unter Mehdorns Führung, bereits
den Transrapid abgewürgt, und damit verheerenden Schaden für
die Nordhessische Wirtschaft angerichtet hat, soll nun die ICE Verbindung
über Kassel zum Abstellgleis werden. In den Augen der JU ist
es absoluter Unsinn den Fernverkehr von Frankfurt über Köln
nach Hannover führen zu wollen! „Kassel liegt einfach
geographisch in der Mitte von Deutschland“, so JU Vorsitzender
Uli Weidemann, „eine Tatsache, die auch Hr. Mehdorn erkennen
muss!“
Die Junge Union Nordhessen fordert daher die deutsche Bahn AG auf,
von einer Änderung der Struktur des deutschen Fernreiseverkehrs
Abstand zu nehmen. Vielmehr müsse man sich darauf konzentrieren,
zukunftsweisende Ideen, wie den Transrapid oder Güterverkehrszentren
voranzutreiben. |
Gipfel der Peinlichkeiten
Als eine peinliche Aktion betrachtet die Junge Union die Tatsache,
dass der derzeitige Bundesfinanzminister, und ehemalige hessische
Ministerpräsident, Hans Eichel am kommenden Freitag mit dem
ersten Spatenstich, den Startschuss zum Weiterbau der A44 geben
wird. Besonders kritisiert die JU dass sich mit Hans Eichel nun
jemand an die Spitze der Bewegung stellt, der den Weiterbau acht
Jahre lang, als Ministerpräsident, nur blockiert hat.
"Wenn es nach Eichel gehen würde, gäbe es keinen
Weiterbau der Autobahn" stellt der JU Bezirksvorsitzende Uli
Weidemann fest, "und jetzt stellt er sich mit dem Spaten vor
die Kameras und wird erzählen, dass er schon immer für
den Weiterbau gewesen sei!" Unter diesem Gesichtspunkt weist
die JU auf die kommende Kommunalwahl hin und fragt ob es Eichel
nun plötzlich wirklich um den Weiterbau geht, oder ob er nur
das Blitzlichtgewitter für sich und seine SPD ausnutzen möchte.
Erst nachdem die CDU in Hessen die Regierung übernommen hatte
wurde der Weiterbau ermöglicht. "Das was Eichel in acht
Jahren nicht geschafft hat, packt Roland Koch in einem Jahr",
so Weidemann weiter. Als echte Unverfrorenheit aber empfindet die
JU Nordhessen die Tatsache, dass Eichels Parteikollegen in Berlin
Koch gerade am Freitag zur selben Zeit vor den Untersuchungsausschuss
zitieren. Dass dieses ein Zufall ist, glaubt die JU nicht, "Roland
Koch wird hier ganz bewusst aus dem Verkehr gezogen", stellt
Jörn Bochmann, JU Pressesprecher, fest. Denn sie SPD weis genau,
dass der Macher Koch dem Bremser Eichel am Freitag die Show stehlen
würde. |
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