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Pressemitteilungen von 2000 |
Der Transrapid muß schweben!
Am 18. Oktober hatte die IG Metall und der Betriebsrat von Thyssen-Henschel
in Kassel zur großen Demo für den Transrapid aufgerufen,
daß die einzigen im politischen Bereich die JU und CDU waren,
die tatkräftig mitgewirkt haben, wurde sogar von alteingesessen
Gewerkschaftlern anerkannt. Nur die JU und CDU haben gemeinsam mit
einer großen Anzeige in der HNA auf die Demo hingewiesen.
Ganz vorn dabei waren wir dann auch mit unseren Transparenten, die
man vom Thyssen-Henschel Werksgelände bis zum Rathaus gut plaziert
sehen konnte.
Zu aller Überraschung sind auch alle Kasseler CDU Abgeordneten
und einige JU Mitglieder bei der Demo mitgelaufen. Die Beteiligung
bei einer so wichtigen Veranstaltung, bei der es um 1000 Arbeitsplätze
in Kassel geht, war recht mager ausgefallen. Die HNA schrieb zwar
von etwa 1000 Beteiligten, in Wahrheit sind es aber wesentlich weniger
gewesen.
Die größte Überraschung kam dann bei der Kundgebung
am Rathaus in Form unseres Ministerpräsidenten Roland Koch,
der in seiner Rede den Kasseler Bundesfinanzminister Hans Eichel
aufforderte die benötigten Mittel für die Transrapidstrecke
Hamburg – Berlin endlich zur Verfügung zu stellen. Er
erinnerte die Teilnehmer nochmals an die Versprechen Eichels, die
er als Hessischer Ministerpräsident der Belegschaft von Thyssen-Henschel
und den Kasselern gemacht hat.
Eine Genugtuung für uns war dann schon, daß nach dem
Verlesen des Grußwortes vom SPD- Bundestagsabgeordneten Gerhard
Rübenkönig niemand geklatscht hatte. Dafür gab es
um so mehr Applaus für unseren Ministerpräsidenten, dessen
Rede wieder einmal brillant war.
Wenn die Rot – Grüne Bundesregierung die benötigten
Gelder nicht zur Verfügung stellt, wird wieder ein Stück
zukunftsweisende Technologie zu Grabe getragen, die nicht nur Arbeitsplätze
kostet sondern auch Deutschlands Ansehen als Hightechland beschädigt.
Daß neue Technologien nicht zum Nulltarif zu haben sind dürfte
uns allen klar sein. Hätte sich die alte Bundesregierung genauso
bei der Entwicklung des ICE´s verhalten, würden wir heute
von Kassel nach München nicht dreieinhalb Stunden fahren, sondern
mit dem D-Zug eine beträchtliche Zeit länger unterwegs
sein. Genau die gleiche Entwicklungsgeschichte ließe sich
beim Airbus aufzeigen, der in seiner Anfangsphase wahrlich nicht
rentabel war. Heute kann die Industrie der öffentlichen Hand
die hohen Subventionsgelder ohne größere Anstrengungen
zurückzahlen, denn der Airbus hat den ehemaligen Riesen Boing
vom Thron gestoßen. Wir können nur alle hoffen, daß
der Transrapid die gleiche Entwicklung durchlaufen wird. |
Autobahnbau darf nicht nur Wahlversprechen
sein
Der Bezirksvorsitzende der Jungen Union (JU) Ulrich Weidemann (Borken)
fordert den Ausbau bzw. Weiterbau der Autobahnen A44 und A49 in
Nordhessen.
Die JU Nordhessen hält am Anschluß der A44 an das Südkreuz
Kassel fest. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für die Förderung
der gesamten Entwicklung der Region Nordhessen. Außerdem stößt
die geplante Spitzkehre im Werratal auf Ablehnung.
Der JU-Vorsitzende im Schwalm-Eder-Kreis Ulrich Fröhlich forderte
"wir können bei der kommunalen Landtagswahl in Hessen
nicht die Wahlschilder für den Weiterbau der A49 aufstellen,
wenn keine sichtbare Maßnahme eingeleitet wird. Wahlversprechen
ohne Ergebnisse gab es schon bei der SPD Landesregierung. Der Wähler
wird der CDU dann unter Umständen sein Vertrauen nicht mehr
aussprechen."
Der Weiterbau der A49 bringe den Städten Borken, Fritzlar und
Gudensberg eine bessere Anbindung nach Mittelhessen, verbunden mit
der Hoffnung auf wirtschaftliche Stärkung der Region. Gemeinsam
forderten Weidemann und Fröhlich den CDU-Bezirksvorsitzenden
Bernd Siebert, MdB und die nordhessischen Landtagsabgeordneten auf,
sich in Berlin und Wiesbaden für die Autobahnen einzusetzen.
Spannend dürfte die Frage sein, wie die beiden neuen Regierungen
in Berlin und Wiesbaden mit dem weiteren Bau der Autobahnen umgehen. |
JU Nordhessen für Flexibilisierung der
Ladenöffnungszeiten
Nach langer und kontrovers geführter Diskussion setzt sich
die Junge Union Nordhessen für eine generelle Freigabe der
Öffnungszeiten von Montag bis Samstag ein. Die willkürliche
Beschränkung der Ladenöffnungszeiten mit einem Gesetz
aus der Nachkriegszeit sei heute nicht mehr zu rechtfertigen, so
der JU Bezirksvorsitzende Ulrich Weidemann. Darüber hinaus
sei das Gesetz gegenwärtig durch Ausnahmen für Bahnhöfe,
Tankstellen und Urlaubsorte ohnehin schon durchlöchert. Das
Ladenschlußgesetz hat heute nur noch die Funktion, Wettbewerb
und Dienstleistung zu verhindern. Außerdem widerspräche
das Gesetz den veränderten Lebensbedingungen, denn viele der
potentiellen Kunden wollten auch spätabends und am Wochenende
einkaufen. Die JU Nordhessen spricht sich aber entschieden gegen
eine generelle Freigabe des Sonntagsverkaufs aus. Damit bliebe ein
traditioneller Ruhe- und Familientag weiterhin erhalten. Der Sonntag
muß in seiner Bedeutung für Familie, Religion und Kultur
bewahrt werden, so Weidemann. |
Atomausstieg momentan völlig sinnlos
Zu der aktuellen Fragestellung „Atomenergie am Ende“
führte die Junge Union Nordhessen (JU) eine Diskussionsveranstaltung
am vergangenen Samstag in Kassel durch. Als Referenten dazu konnte
der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Ulrich Weidemann, den
hessischen Minister für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten,
Wilhelm Dietzel, und den Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Richter
am hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel mit dem Spezialgebiet
Atom- und Energierecht, Dr. Jürgen Gehb, begrüßen.
Dabei wurde von den Referenten klargestellt, daß ein momentaner
Ausstieg sich als völlig sinnlos erweise. Zum einen stehen
uns in Deutschland bei einer Abschaltung der Atomkraftwerke überhaupt
keine ausreichenden Alternativ- energien zur Verfügung. Die
Solar-, Wasser- und Windstromgewinnung deckt gerade einmal 5% der
Stromerzeugung in Deutschland. Zum weiteren machen wir uns in Deutschland
doch gerade lächerlich, wenn wir jetzt aussteigen, alle übrigen
EU-Länder dagegen die Kernenergie weiterbetreiben, und wir
womöglich sogar Atomstrom, beispielsweise aus Frankreich, teuer
ankaufen müßten. Darüber hinaus muß doch auch
an die osteuropäischen Kernkraftwerke gedacht werden, die im
Vergleich zu deutschen Meilern erheblich weniger Sicherheitsvorkehrungen
aufweisen. Auch ist der erhebliche Verlust von Arbeitsplätzen
und der Forschungsrückschritt im Bereich der Atomenergie bei
einem Ausstieg die Folge.
Zu einer Einigung mit den Energieunternehmen gelangt die rot-grün
geführte Bundesregierung ohnehin nicht, wenn sie einerseits
die Atomenergieunternehmen zu Konsensvorschlägen auffordert,
andererseits aber eine Verstopfungsstrategie verfolgt, indem sie
notwendige Castor-Transporte bewußt verweigert, um den Betrieb
der Atommeiler lahmzulegen. |
„Qualifizierungsoffensive“ auch
umsetzen !
Die Junge Union Nordhessen fordert eine zügige Umsetzung der
von Bundeskanzler Schröder großmundig angekündigten
„Qualifizierungsoffensive“. „Es kann kein Dauerzustand
sein, dass wir hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland
holen müssen um die Nachfrage in Deutschland zu befriedigen“,
so der Bezirksvorsitzende Uli Weidemann. Die von Schröder und
der Industrie im Bündnis für Arbeit zugesagten Ausbildungsverbesserungen
müssten gerade aus diesem Grund zügig umgesetzt werden.
Prinzipiell steht die Junge Union Nordhessen der Einführung
einer dauerhaften Arbeitserlaubnis ähnlich der vieldiskutierten
„Green Card“ nicht entgegen. Die von Unionspolitikern
geäußerten Bedenken werden in der JU nicht geteilt.
Es kann nicht sein, dass Unternehmen ihren Sitz von Deutschland
ins Ausland verlagern müssen, weil sie von den örtlichen
Arbeitsämtern die Arbeitserlaubnis für ausländische
Fachkräfte nicht erteilt bekommen. Mit diesen Unternehmen gehen
Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verloren. Zugleich drängen
die dann arbeitslos werdenden ehemaligen Mitarbeiter der Unternehmen
wieder auf den Arbeitsmarkt.
„Deutsche Unternehmen können in der boomenden IT- Branche
nur bestehen, wenn sie über das nötige Humankapital verfügen.
Das ist in dieser Branche beinahe wichtiger als das Finanzkapital“,
sagt der wirtschaftliche Sprecher der Jungen Union Hessen, Thomas
Schmitz, „Deutschland darf hier den Anschluss nicht verpassen“.
Die Junge Union vertritt die Auffassung, dass mit der Anwerbung
mehr neue im Arbeitsprozess nachgeordnete Arbeitsplätze entstehen,
als durch ausländische Arbeitnehmer besetzt würden.
Falsch ist nach Ansicht der JU, sich bereits jetzt Gedanken um eine
Begrenzung der Anzahl der zu vergebenden Arbeitserlaubnisse zu machen.
Diese müssen erteilt werden, solange Bedarf besteht, und nicht
schon jetzt auf ca. 30.000 begrenzt werden. Das Problem beseitigt
sich nämlich von selbst, da ein Unternehmen sich wohl kaum
freiwillig die möglichen Sprach- bzw. Verständigungsprobleme
mit einer ausländischen Arbeitskraft aufbürden wird, wenn
wieder ausreichend deutsche Fachkräfte vorhanden sind.
Falsch ist nach Ansicht der JU auch die Diskussion um eine zeitlich
zu kurz gehaltene Arbeitserlaubnis. Dies drängt die Fachkräfte
weiterhin in die USA, weil sie dort eine richtige Möglichkeit
der Niederlassung haben.
Ungleich wichtiger als die Anwerbung von ausländischen Fachkräften
ist der Jungen Union aber die Schaffung von Stellen an den Hochschulen
im IT - Bereich, damit mehr Studenten ausgebildet werden können.
„Als die Studentenzahlen Mitte der 90er Jahre in diesem Bereich
nicht wie erwartet anstiegen, wurden wieder ca. ¼ der Stellen
gestrichen“, so André Volke von der JU Schwalm - Eder,
„hier ist eine Korrektur längst überfällig“.
Ein weiteres erhebliches Potential zur Sicherung und Schaffung von
Arbeitsplätzen sieht die JU in der Beseitigung des Erfordernisses
eines Meisterbriefs in der Computer – Branche. Dieser ist
seit 1998 durch die Schaffung des Handwerksberufs des Informationstechnikers
notwendig. In Deutschland gibt es ca. 25000 EDV Unternehmen ohne
Meisterbrief. Gegen viele junge Computerunternehmer wird nun von
den Handwerkskammern vorgegangen und mit Bußgeldern gedroht.
Dies verschreckt nach Ansicht der JU viele potentielle Existenzgründer.
Eine Ausnahme in dieser Branche ist nach Ansicht der JU ein erster
Schritt zur Beseitigung der Ungerechtigkeit, dass sich EU –
Ausländer in Deutschland ohne Meisterbrief selbständig
machen dürfen.
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Junge Union Nordhessen gegen mehr Bürgerbeteiligung
Die Junge Union Nordhessen (JU) spricht sich ausdrücklich
gegen den von der SPD gemachten Vorschlag aus, den Bürgern
mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten auf Bundesebene einzuräumen.
Das im Grundgesetz verankerte Wahlsystem habe sich bewährt,
und dürfe nun nicht voreilig abgeändert werden, so der
Bezirksvorsitzende der Jungen Union Nordhessen, Ulrich Weidemann.
Die demokratische Legitimation, die dem Bundestag und der Bundesregierung
durch die Wahlen vom Volk zukomme, dürfe nicht voreilig nach
amerikanischen Vorbild verworfen werden. Amerikanische Verhältnisse,
wie Vorwahlen und die damit verbundenen überdimensionalen Kosten
für den Wahlkampf wünscht sich doch Niemand. Auch der
SPD kann es doch nicht daran gelegen sein, durch Vorwahlen, Volksentscheid
und Volksbegehren auf Bundesebene den Steuerzahler mit immens großen
Aufwendungen dafür zu belasten. Auch muß man sich darüber
im Klaren sein, daß durch Volksentscheid und Volksbegehren,
was die Länderverfassungen für die Landesebene vorsehen,
die Politik im Bund erheblich gelähmt wird. Volksentscheid
und Volksbegehren sind nicht von heute auf morgen durchführbar,
sondern sind dafür lange Fristen notwendig, wodurch politische
Entscheidungen erheblich hinausgezögert würden, so Weidemann.
Auch müssen manchmal Entscheidungen, die von überstaatlichen
Interesse sind, wie z.B. der Beitritt zur Europäischen Union,
nach politischen und wirtschaftlichen Maßstäben durchgeführt
werden, wobei nicht auf einzelne Meinungsströme in der Bevölkerung
abgestellt werden kann. Durch einen ablehnenden Volksentscheid könnte
dann eine weitreichende Blockade der Politik entstehen, wodurch
ein Staat dann in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurückgeworfen
wird. |
Straßennutzungsgebühr schädigt
Nordhessen
Die Junge Union Nordhessen (JU) kritisiert die von der rot-grünen
Bundesregierung geplante Einführung einer Straßennutzungsgebühr
für PKW und LKW scharf. Danach soll Lkws zukünftig eine
Gebühr von DM 0,40 pro gefahrenen Kilometer und Pkws eine Gebühr
von DM 0,05 pro Kilometer auferlegt werden. Weiterhin ist zusätzlich
eine jährliche Infrastrukturabgabe von DM 200 im Gespräch.
„Dies stellt eine weitere schwere Belastung sowohl für
die wirtschaftliche Entwicklung in Nordhessen als auch für
Familien und Berufstätige dar. „Wenn das so weiter geht,
läßt man am besten das Auto zu hause, weil man die Fahrten
nicht mehr bezahlen kann“, so der Bezirksvorsitzende der JU
Nordhessen, Ulrich Weidemann. Die Bürger und die Wirtschaftsunternehmen
seien doch durch die unnötige und uneffektive Ökosteuer,
und die momentan hohen Benzinpreise schon genug geschädigt.
Gerade für die Region Nordhessen würde eine Einführung
dieser Straßennutzungsgebühr einen weiteren tiefen Einschnitt
bedeuten, da die nordhessischen Unternehmen auf den Transport per
LKW angewiesen seinen. Auch kaum ein Jugendlicher könne es
sich bald noch leisten, in der Freizeit mit dem Auto unterwegs zu
sein, und für Familien werde es bald unmöglich, in den
Urlaub zu fahren. „Dem übereilten Aktionismus und der
übermäßig schadenden Ideologieversessenheit der
rot-grünen Bundesregierung muß sofort ein Ende bereitet
werden“, so Weidemann. Nur so könnten schwere Nachteile
für die Region Nordhessen abgewendet werden. |
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